Härtefallhilfen für KMU in der Corona-Pandemie

Betrieb im Corona-Lockdown
Geschlossener Betrieb während des Corona-Lockdowns

Mit Härtefallhilfen werden nun Unternehmen im besonderen Einzelfall unterstützt, wenn sie infolge der Corona-Pandemie in Not geraten sind. Sie richten sich speziell an solche Unternehmen, bei denen die bestehenden Corona-Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen nicht greifen, z.B. die Überbrückungshilfen, die November- und Dezemberhilfe.

 

Die Bundesmittel sind bis zum 15. Dezember 2021 abrufbar. Es können mit der Härtefallhilfe solche Härten abgemildert werden, die im Zeitraum vom 1. März 2020 bis 30. Juni 2021 entstanden sind. Antragsberechtigt sind Unternehmen und Selbständige, die eine Corona-bedingte erhebliche finanzielle Härte erlitten haben. Diese liegt insbesondere dann vor, wenn Unternehmen außerordentliche Belastungen zu tragen haben, die absehbar ihre wirtschaftliche Existenz bedrohen. Als Unternehmen gilt für die Antragsstellung dabei jede rechtlich selbständige Einheit unabhängig von ihrer Rechtsform, die wirtschaftlich am Markt tätig ist, auch gemeinnützige Unternehmen, Organisationen und Vereinen. Die Beantragung der Härtefallhilfen erfolgt grundsätzlich durch prüfende Dritte, wie z.B. Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Die Höhe der Förderung hängt von der Belastung im Einzelfall ab. Sie orientiert sich in der Regel an den sonstigen Unternehmenshilfen des Bundes, das heißt insbesondere an den förderfähigen Fixkosten. Die Härtefallhilfe sollte im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen. Nähere Informationen einschließlich Antragsstellung finden Sie unter www.haertefallhilfen.de.

 

 


Foto: Unsplash

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