Bundesweite Woche der beruflichen Bildung - "Du bildest Zukunft"

Foto: Otto Benecke Stiftung e.V.
Foto: Otto Benecke Stiftung e.V.

„Du bildest Zukunft“ – Unter diesem Motto steht die diesjährige bundesweite Woche der beruflichen Bildung, deren Schirmherrschaft Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender übernommen haben. Ziel ist es, auf den hohen Stellenwert der beruflichen Bildung ebenso wie die bestehenden Herausforderungen aufmerksam zu machen. Im Rahmen dieser Woche möchten wir Sie auf zwei Exkursionen der KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg in Trägerschaft der Otto Benecke Stiftung e.V. hinweisen.

 

Am Donnerstag, den 24. Mai 2018 findet ab 14:00 Uhr eine Führung durch das Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg statt, bei der die Unterstützungsangebote der Agentur für Arbeit vorgestellt werden. Des Weiteren findet am Mittwoch, den 30. Mai 2018 von 14.00 bis 16:30 Uhr eine Besichtigung der Interessengemeinschaft Kunststoff (IGK) statt.

 

Sie sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Um eine Teilnahmebestätigung bis zum 20. Mai 2018 an kausa@obs-ev.de wird gebeten.

Weitere Informationen können Sie dem angefügten Programm entnehmen.

 

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Programm KAUSA Exkursionen.pdf
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Viele Wege führen zum Erfolg

Die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein Sieg in Trägerschaft der Otto Benecke Stiftung e.V. führt derzeit eine Schulungsreihe für Bildungsbegleiter/-innen mit Migrationshintergrund durch.

 

Am Sonntag, den 18. März 2018, fand in Kooperation mit dem Alevitischen Kultur- und Solidaritätsverein Siebengebirge e.V. (AKSVS), dem Kommunalen Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises (KI) und dem Regionalen Bildungsbüro des Amtes für Schule und Bildungskoordinierung (RBB) das erste Modul der Schulungsreihe statt. Unter den 13 Teilnehmern sind drei Migrantenorganisationen des Rhein-Sieg-Kreises und Umgebung vertreten. Thematisch standen das Schulsystem in Nordrhein-Westfalen sowie die Berufsorientierung in der Schule im Mittelpunkt des ersten Schulungstages. Ziel war es, die zukünftigen Bildungsbegleiter/-innen über die Struktur sowie die Durchlässigkeit des nordrhein-westfälischen Schulsystems und erste Einstiegsmöglichkeiten in den Beruf zu informieren und sie mit den notwendigen Informationen zu Ansprechpartnern in der Region auszustatten.

 

Trotz der Komplexität des Themas ist es den Referenten Dr. Enzenberger (KI) und Frau Grommes (RBB) gelungen, die Inhalte anschaulich und klar verständlich zu vermitteln. „Es ist wirklich schön zu sehen, dass so viele engagierte Menschen aus den Migrantenorganisationen unserer Region für eine derartige Weiterbildung zusammen kommen. So werden Eltern und Jugendlichen die Ängste genommen, Fragen zu stellen und Chancen geboten, den Weg durch Schule und Ausbildung erfolgreich zu begleiten oder selbst zu gestalten“, so Herr Dr. Enzenberger, stellvertretender Leiter des Kommunalen Integrationszentrums des Rhein-Sieg-Kreises. Die Teilnehmer zeigten großes Interesse und stellten viele Rückfragen. Dabei war die Rolle der Eltern im Hinblick auf die Schulempfehlung sowie die Durchlässigkeit des Schulsystems für sie von besonderem Interesse. Es wurde deutlich, dass das Schulsystem zahlreiche Möglichkeiten eröffnet und viele Schulwege zum Erfolg führen können. „Damit zugewanderte Menschen ihre Potenziale besser nutzen können, ist es wichtig, das Bildungssystem in Nordrhein-Westfalen und die vielfältigen Möglichkeiten zu kennen und zu verstehen. Mit der Schulung wurde vermittelt, dass unser Schulsystem und eine frühzeitige Studien- und Berufsorientierung für jeden Jugendlichen einen passenden Weg eröffnet.“, so Frau Grommes vom Regionalen Bildungsbüro des Amtes für Schule und Bildungskoordinierung.

 

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich beim AKSVS für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten bedanken. „Ich freue mich sehr, dass auch zahlreiche Mitglieder unseres Vereins an der Schulungsreihe teilnehmen“, so der Vorstandvorsitzende des Alevitischen Kultur- und Solidaritätsvereins Siebengebirge e.V., Kenan Ekinci, „Schule, Ausbildung und Studium sind sehr wichtige Themen – nicht nur für die Jugendlichen, sondern auch für ihre Eltern“. In diesem Sinne freuen wir uns auf das zweite Modul der Schulungsreihe zum Thema „Der Weg in die duale Ausbildung: Einstieg und Bewerbungsverfahren“, das am Sonntag, den 15. April 2018 in Kooperation mit dem Verein „Fit für den Beruf e.V.“ stattfinden wird.

 

Nach den Sommerferien ist eine zweite Staffel der Schulungsreihe in Bonn geplant. Interessenten hierfür melden sich bitte bei Frau Hafize Sağlam unter hafize.saglam@obs-ev.de.

 

Fotos: Otto Benecke Stiftung e.V.


Neue Schulungsreihe für Bildungsbegleiter/-innen mit Migrationshintergrund

Foto: Otto Benecke Stiftung e.V.
Foto: Otto Benecke Stiftung e.V.

Der Übergang von der Schule in den Beruf stellt besonders Jugendliche und Eltern mit Migrationshintergrund vor viele Fragen und Herausforderungen. Trotz einer insgesamt verbesserten Ausbildungsmarktlage, sind die Erfolgschancen beim Übergang in die betriebliche Berufsausbildung bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund nach wie vor geringer als bei Jugendlichen ohne Migrationshintergrund. Jeder dritte Jugendliche mit Migrationshintergrund hat keinen Berufsabschluss.

 

Daher informiert die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg in Trägerschaft der Otto Benecke Stiftung e.V. Jugendliche mit Migrationshintergrund und deren Eltern rund um das Thema der beruflichen Bildung. Neben persönlichen Einzelberatungen bietet die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg auch regelmäßig Informationsveranstaltungen zum Themenfeld Übergang Schule-Beruf und duale Berufsausbildung an.

 

Ab dem 18. März 2018 wird das Angebot um eine Schulungsreihe für Bildungsbegleiter/-innen mit Migrationshintergrund erweitert. Das Format richtet sich an jeden, der beruflich oder privat in Kontakt zu Eltern oder Jugendlichen mit Migrationshintergrund steht und sie auf ihrem Weg in den Beruf unterstützen und begleiten möchte. Die Teilnehmer erhalten fundierte Kenntnisse über das deutsche Schul- und Ausbildungssystem, den Prozess der Berufsorientierung, des Bewerbungsverfahrens sowie über die Einstiegsmöglichkeiten in Ausbildung und Studium. Ziel ist es, an den insgesamt sechs Terminen, Bildungsbegleiter/-innen zu qualifizieren und zu stärken.

 

Die Schulungsreihe umfasst insgesamt vier Module und wird in Kooperation mit dem Alevitischen Kultur- und Solidaritätsver­ein Siebengebirge e.V., dem Verein „Fit für den Beruf e.V.“, der Handwerkskammer zu Köln, dem Regionalen Bildungsbüro des Amtes für Schule und Bildungskoordinierung sowie dem Kommunalen Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises, dem International Office der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg durchgeführt.

 

Das erste Seminar der Schulungsreihe findet am Sonntag, den 18. März 2018 in der Zeit von 11:00 bis 15:00 Uhr in den Räumlichkeiten des Alevitischen Kultur- und Solidaritätsvereins Siebengebirge e.V. (Hauptstraße 472, 53639 Königswinter) statt. Falls Sie ausführlichere Informationen wünschen oder an der Schulungsreihe teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Hafize Sağlam (Projektmitarbeiterin) unter hafize.saglam@obs-ev.de oder 0228 8163 – 183.

 

Weitere Informationen zur Schulungsreihe sowie der Anmeldung finden Sie in der untenstehenden Einladung.

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Einladung zur Schulungsreihe für Bildungsbegleiter/-innen
Einladung zur Schulungsreihe für Bildung
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In zehn Minuten zum Ausbildungsplatz

Foto: Otto Benecke Stiftung e.V.
Foto: Otto Benecke Stiftung e.V.

Die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg in Trägerschaft der Otto Benecke Stiftung e.V. stärkt und unterstützt Jugendliche mit Migrationshintergrund auf dem Weg in die duale Ausbildung. Sowohl Eltern als auch Jugendliche werden über das deutsche Schul- und Ausbildungsystem informiert und vom Prozess der beruflichen Orientierung bis hin zur Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespäch begleitet.

 

Aus diesem Grund hat die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg auch in diesem Jahr mehr als 60 Jugendliche und junge Erwachsene gemeinsam mit dem Verein „Fit für den Beruf e.V.“ auf ein Azubi-Speed-Dating vorbereitet. Dieses fand am Mittwoch, den 21. Februar 2018 in der Stadthalle Bonn-Bad Godesberg statt. Das Azubi-Speed-Dating ist eine Gemeinschaftsaktion der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg und der Handwerkskammer zu Köln. Insgesamt nahmen über 100 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen an der Veranstaltung teil. Sie alle hatten mindestens einen Ausbildungsplatz für das Jahr 2018 zu vergeben. Daher ist das Azubi-Speed-Dating für die Jugendlichen eine gute (und fast die letzte) Möglichkeit - durch ein zehn minütiges Vorstellungsgespräch – noch einen Ausbildungsplatz für das laufende Jahr zu erhalten. Auch in diesem Jahr waren viele junge Geflüchtete dabei, die ebenfalls ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz nutzen wollten.

 

Genau auf diese zehn Minuten wurden die Teilnehmer/-innen der Bewerbunsgcoachings vorbereitet. Sie fanden in diesem Jahr in Kooperation mit der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule, der Katholischen Hauptschule St. Hedwig, dem Integration Point Bonn und erstmalig mit der Jugendberufsagentur Bonn statt. Die Jugendberufsagentur betreut Jugendliche unter 25 Jahre, die nicht mehr berufsschulpflichtig sind und noch keinen Ausbildungsbetrieb gefunden haben.

 

Am 21.02.2018 war es dann soweit: Mit einer Bewerbungsmappe in der Tasche und einer guten Vorbereitung konnten sich die Teilnehmer/-innen der Herausforderung eines „echten“ Vorstellungsgespräches stellen. Wir sind gespannt, wer unserer Teilnehmer/innen einen Recall erhalten hat. Denn für sie geht es dann eine Runde weiter! Sie sind zum besseren Kennenlernen beziehungsweise zum Einstellungstest in die Unternehmen eingeladen.

 

Wir freuen uns über diesen erfolgreichen Tag und wünschen den Bewerber/-innen weiterhin alles Gute und viel Erfolg auf ihrem Weg in die Ausbildung!


Veranstaltungen: Azubi-Speed-Dating und regionale Ausbildungsbörse

Am 21. Februar findet von 14-18.00 Uhr in der Stadthalle Bad Godesberg das von der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg sowie der Handwerkskammer zu Köln organisierte Azubi-Speed-Dating statt. Unter dem Motto: „Zehn Minuten können dein Leben verändern“ haben Jugendliche dort die Möglichkeit sich Unternehmen vorzustellen, die noch freie Ausbildungsplätze zu vergeben haben. Eine Anmeldung ist notwendig und über folgenden Link möglich:

 

https://www.azubi-speed-dating.info

 

Am 15. März findet von 13-17.30 Uhr die 21. Ausbildungsbörse „Berufsstart 2018/2019" der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, der IHK Bonn/Rhein-Sieg und der Kreishandwerkerschaft in der Stadthalle Bad Godesberg statt.

 

Nähere Informationen hierzu finden Sie hier: https://www3.arbeitsagentur.de/web/content/DE/dienststellen/rdnrw/bonn/Agentur/VeranstaltungenvorOrt/index.html

Fotos: Otto Benecke Stiftung e.V.


KAUSA-Beratungsabend im Rahmen des 2. Integrationsturniers               des Bonner SC 01/04 e.V. in Tannenbusch

Die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg hat mit ihrem Beratungsangebot zum zweiten Mal am Integrationsturnier des Bonner SC 01/04 e.V. in Tannenbusch teilgenommen. Start war am Freitag, 08.12.2017 um 22 Uhr für insgesamt 12 Teams. Die KAUSA Servicestelle begleitete das von mehr als 100 Jugendlichen besuchte Mitternachtsturnier durch die Möglichkeit der Einzelberatung zur dualen Berufsausbildung. Besonders viele junge Geflüchtete nahmen an dem Turnier teil und nutzten die Chance, sich mit ihren Kollegen gemeinsam am „Ball“ zu messen.

 

KAUSA spricht seit 2015 Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte auf dem Sportplatz an und berät zu den Einstiegsmöglichkeiten in die duale Berufsausbildung. Darüber hinaus bietet das Projekt Bewerbungscoachings und Informationsveranstaltungen für Geflüchtete und deren Eltern an und vermittelt an regionale Unternehmen. „Unser zentrales Anliegen ist es, Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte zum Thema Ausbildung dort zu erreichen, wo sie in ihrer Freizeit gerne viel Zeit verbringen, nämlich am Sportplatz“, so Dr. Alexandra Leipold, Projektleitung. „Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass besonders junge Geflüchtete die klassischen Beratungsstrukturen nicht kennen und nicht wissen, an welchen Orten wir zu finden sind. Wir sehen uns in KAUSA als Brücke zu den Beratungsstellen der Agentur für Arbeit, den Kammern oder dem Integration Point (IP) der Stadt Bonn.“ Dass die Teilnahme an dem Mitternachtsturnier allen Beteiligten große Freude bereitete, ist dabei der schönste Nebeneffekt.

Fotos: Otto Benecke Stiftung e.V.


"MYAN -Young people in a multicultural world" - Konferenz in Melbourne

 Foto: Multicultural Youth Advocacy Network

Die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg in Trägerschaft der Otto Benecke Stiftung (OBS) stellte vom 23.-24. November 2017 ihre Arbeit auf der ersten nationalen Konferenz des „Multicultural Youth Advocacy Network“ (MYAN) in Melbourne, Australien, vor.

 

Die Konferenz hatte zum Ziel, Jugendlichen mit Migrationshintergrund und jungen Geflüchteten eine Plattform für einen landesweiten Austausch zu bieten. In Fachforen informierten sich die ca. 250 Teilnehmenden über Themen wie Menschenrechte, Asyl und nationale Integrationsangebote. Eröffnet wurde die Konferenz durch Zed Seselja und Tony Burke, Abgeordnete der Labor Party des Landes. Beide kritisierten die aktuelle Einwanderungspolitik Australiens und betonten die Notwendigkeit einer raschen Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Arbeit. „Man könne die Situation in Europa keinesfalls mit jener in Australien vergleichen“, doch sei der „dortige Umgang bei der Aufnahme von jungen Menschen mit Fluchthintergrund geprägt von Menschlichkeit und ein Vorbild für uns alle“, so Tony Burke zum Abschluss seiner Rede. Die Arbeit der bundesweit 32 KAUSA Servicestellen zur Verbesserung der Zugangsmöglichkeiten von Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte in die duale Berufsausbildung stieß in diesem Kontext auf besonderes Interesse. Rückfragen gab es vor allem zu den Angeboten für klein- und mittelständische Unternehmen (KMUs) bei der Aufnahme von Jugendlichen in Ausbildung. Auch die Arbeit der Otto Benecke Stiftung wurde auf der Konferenz vorgestellt.

 

Nadine Liddy, Projektkoordinatorin, zeigte sich nach Abschluss der Konferenz sehr zufrieden: „Mit dieser ersten Konferenz haben wir ein deutliches Signal an die landesweite Politik gesendet: Die heute abgebildeten vielfältigen Kompetenzen von Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte bedeuten eine große Chance für unser Land. Wir sollten daher nicht zögern, sie so bald als möglich an der gesellschaftlichen und politischen Gestaltung unseres Landes teilhaben zu lassen.“ Nähere Informationen zu MYAN finden sich hier: http://myan.org.au/


"Ausbildung und Migration"                                          Informationsveranstaltung für Lehrkräfte und Dozenten/Dozentinnen

Ob im Handwerk, in der Industrie oder im Handel – zum Start des neuen Ausbildungsjahres gibt es mehr Ausbildungsplätze als Bewerber/innen. Die Aussichten für junge Menschen auf einen Ausbildungsplatz sollten demnach gut sein. Dennoch gestaltet sich die Einmündung in eine Ausbildung insbesondere für Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte als sehr schwierig.

Sie münden nach wie vor weit weniger erfolgreich in die duale Berufsausbildung als beispielsweise Jugendliche ohne Migrationshintergrund, obwohl sie oft die gleichen schulischen Qualifikationen vorbringen.

 

Auch die bisherigen Unterstützungsangebote am Übergang Schule-Beruf und der individuellen Beratung können dieser Entwicklung nur schwer entgegen wirken, weshalb hier zunehmend gemeinsame Anstrengungen sinnvoll und erforderlich erscheinen.


In der gemeinsamen Informationsveranstaltung der KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg, des Kommunalen Integrationszentrums und der Volkshochschule der Stadt Bonn werden Lehrkräfte und Dozenten/Dozentinnen aller weiterführenden Schulen (Sek I und Sek II) über die vielen Möglichkeiten der dualen Berufsausbildung informiert.

 

Im Rahmen eines Fachvortrags sollen die aktuellen Problemlagen analysiert und für die Bedarfe der Zielgruppe sensibilisiert werden. Abschließend steht der Vernetzungsgedanke bei der Vorstellung der regionalen Ansprechpartner am Übergang Schule-Beruf und der Berufsausbildung im Vordergrund.

 

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 28.09.2017 von 14:30 bis ca. 17:30 Uhr in der Volkshochschule der Stadt Bonn, Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1 statt.

 

Um Anmeldung unter Angabe der zugehörigen Institution bis zum 26.09.2017 per E-Mail an kausa@obs-ev.de wird gebeten.


Mehrsprachige Informationsveranstaltung zur dualen Berufsausbildung für Jugendliche und Eltern

Die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg in Trägerschaft der Otto Benecke Stiftung e.V. führte gestern auf Initiative der Lehrer*innen der Internationalen Vorbereitungsklassen (IVK) an der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule (Bonn) eine Informationsveranstaltung für junge Geflüchtete und deren Eltern durch. Im Mittelpunkt der sehr gut besuchten Veranstaltung stand die duale Berufsausbildung in Deutschland.

 

Die beiden Beraterinnen der Servicestelle informierten auf Deutsch und Arabisch über die verschiedenen Wege in eine Ausbildung und standen im Anschluss für Einzelgespräche zur Verfügung.

 


"Geflüchtete auf dem Weg in die duale Berufsausbildung" - Informationsveranstaltung für Bonner Lehrkräfte am 09.02.2017

Viele Wege führen nach Rom - Geflüchtete auf dem Weg in die duale Berufsausbildung

 

 

Zahlreiche Lehrkräfte aus der Region unterstützen junge Geflüchtete auf dem Weg in ihr Berufsleben. Sie sind nicht nur Ansprechpartner für Fragen rund um den Spracherwerb, sondern auch wegweisend für den Berufseinstieg. Erste Praktika werden mit Unterstützung der Lehrkräfte absolviert, dann ist der Einstieg in Ausbildung oftmals nicht mehr weit. Dennoch: So vielfältig die Chancen in der Ausbildung sind, so vielfältig sind die Berufsfelder und die Fördermöglichkeiten während der Ausbildung.

 

 

Diese zu vermitteln setzte sich die Kooperationsveranstaltung der Volkshochschule Bonn, des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Bonn und der KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg in Trägerschaft der Otto Benecke Stiftung e.V. zum Ziel. Am Donnerstag, den 09. Februar 2017 wurden im großen Saal der VHS Bonn ca. 50 Lehrkräfte der Internationalen Förderklassen sowie Integrations- und Sprachkurse über Wege und Möglichkeiten in die duale Ausbildung informiert. „Die Veranstaltung war für mich sehr hilfreich“, so eine Teilnehmerin. „Für junge Geflüchtete ist es wichtig, dass ihnen für eine gelingende Integration zeitnah berufliche Perspektiven aufgezeigt werden, und wir Lehrer können hier einen entscheidenden Beitrag leisten.“ Für Herbst 2017 ist eine gemeinsame Folgeveranstaltung geplant.

 


Rhein-Sieg-Kreis - Medieninformation 22.11.2016 / 527:

 

Erfolg für die Kooperation des Kommunalen Integrationszentrums mit der KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg: Interkulturelle Elternarbeit wird von Migrantenorganisationen unterstützt

 

Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Wie und durch wen können Kinder mit Migrationshintergrund bei der Berufsorientierung am besten unterstützt werden? Das Kommunale Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises (KI) und die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg in Trägerschaft der Otto Benecke Stiftung e.V. haben sich dieser Fragestellung angenommen und interessierte Vertreterinnen und Vertreter aus Migrantenorganisationen und Moscheevereinen zu einem ersten Forum ins Kreishaus eingeladen.

 

„Diese Zusammenkunft ist der nächste logische Schritt nachdem wir im vergangenen Jahr die Steuerungsgruppe zur interkulturellen ausbildungs- und arbeitsmarktorientierten Elternarbeit im Rhein-Sieg-Kreis ins Leben gerufen haben“, so Antje Dinstühler, Leiterin der Stabsstelle Kommunales Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises.

 

Dreizehn im Rhein-Sieg-Kreis vertretene Organisationen waren der Einladung der Steuerungsgruppe gefolgt. Frau Prof. Dr. Boos-Nünning eröffnete die Veranstaltung. „Es gilt den Versuch zu unternehmen, neue Formen der Zusammenarbeit mit Eltern durch die Einbeziehung von Migrationsorganisationen zu erproben.“ Die renommierte Migrationsforscherin leitete damit einen intensiven Austausch zwischen allen Beteiligten ein. Am Ende des Abends waren die Bedarfe der vertretenen Organisationen im Bereich Elternarbeit abgefragt und klare Handlungsfelder definiert, wie und durch wen Eltern mit Zuwanderungsgeschichte künftig Unterstützung erhalten könnten, um wiederum ihre Kinder gut auf die Berufswahl vorbereiten zu können.

 

Antje Dinstühler blickt zufrieden auf das erste Forum zurück: „Wir arbeiten zurzeit auf eine mehrsprachige Ausbildungsbörse hin, die aktuell von der Steuerungsgruppe für den Herbst 2107 geplant wird. Ich bin froh, dass wir auch hierfür heute Abend die Unterstützung von vier Migrantenorganisationen gewinnen konnten. Das ist ein großer Erfolg!“

 

Steuerungsgruppe Interkulturelle ausbildungs- und arbeitsmarktorientierte Elternarbeit:

Die Steuerungsgruppe hat sich zum Ziel die gemeinsame Arbeit aller Institutionen im Übergang Schule/Beruf im Partnerverbund gesetzt und besteht aus Vertreterinnen und Vertretern des Kommunales Integrationszentrums des Rhein-Sieg-Kreises, der KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg, dem Regionalen Bildungsbüro des Rhein-Sieg-Kreises, der Handwerkskammer zu Köln, der Bundesagentur für Arbeit Bonn/ Rhein-Sieg und der Jugendmigrationsdienste.

 


Forum: "Interkulturelle Elternarbeit am Übergang Schule-Beruf gemeinsam gestalten" am 10.11.2016 in Siegburg

Welche Chancen bietet die duale Berufsausbildung? Welche Voraussetzungen muss ein Jugendlicher mitbringen? Wie können Eltern die Berufsorientierung ihrer Kinder unterstützen? Diese und andere Fragen sind Thema der Veranstaltung „Interkulturelle Elternarbeit am Übergang Schule-Beruf gemeinsam gestalten“.

 

Hierzu eingeladen sind interessierte Vertreterinnen und Vertreter von Migrantenorganisationen und Moscheegemeinden aus dem Rhein-Sieg-Kreis. Sie findet statt am Donnerstag, den 10. November 2016 von 17-19 Uhr im Kreishaus Siegburg (Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg).


Die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg in Trägerschaft der Otto Benecke Stiftung e.V. lädt hierzu gemeinsam mit dem Kommunalen Integrationszentrum des Rhein-Sieg-Kreises ein. Nach einem Vortrag der Migrationsforscherin Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning zum Thema Elternarbeit stellen Migrantenorganisationen und Moscheevereine aus dem Rhein-Sieg-Kreis ihre Arbeit vor.


Mehrsprachige Informationsveranstaltung zum Thema „Berufsorientierung und Potentialanalyse“

Am 13.09.2016 führte die KAUSA Servicestelle Bonn/ Rhein-Sieg in Kooperation mit der Marie-Kahle-Gesamtschule im Rahmen des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) eine  mehrsprachige Informationsveranstaltung für zugewanderte Eltern durch. An dieser haben 10 Mütter und Väter mit vorwiegend türkischem und arabischem Migrationshintergrund teilgenommen.

 

Im Rahmen der Informationsveranstaltung wurden die zentralen Elemente des Landesprogramms erläutert und ins Türkische und Arabische übersetzt.  Hierbei wurden die Berufsorientierungsphase und die Potentialanalyse thematisiert. Ziele der Veranstaltung waren, Eltern mit Migrationshintergrund zeitnah über wichtige Schritte ihrer Kinder ab der 8. Klasse zu informieren,  um den Übergang Schule-Beruf zu unterstützen. Auch der mehrsprachige Elternratgeber „Ausbildung in Deutschland“, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung  herausgegeben wird, kam  im Rahmen der Veranstaltung zum Einsatz.  

 

Eine zentrale Aufgabe der KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg ist es, Eltern bei der Berufswahl ihrer Kinder zu unterstützen und sie über die Wege und Chancen in Ausbildung zu informieren.

 

Das Beratungsangebot der KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg umfasst auch die Einzelberatung von zugewanderten Eltern:

  • Haben Sie Fragen zur dualen Berufsausbildung?
  • Möchten Sie Ihren Sohn oder Ihre Tochter bei der Berufswahl unterstützen
  • Wie kann Ihr Kind beim Übergang Schule und Beruf gestärkt werden?
  • Welche Unterstützung benötigt Ihr Sohn / Ihre Tochter, einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz zu finden?
  • Benötigen Sie Unterstützung im Gespräch mit Behörden, Kammern oder Schulen?

Ansprechpartnerin für zugewanderte Eltern:

Hafize Sağlam

Tel.: 0228-8163-183

E-Mail: hafize.saglam@obs-ev.de


Aktionstag "Ein Tag Azubi" 2016 in Bonn/Rhein-Sieg

Am 22.11.2016 findet in der Region Bonn/Rhein-Sieg erstmals der Aktionstag "Ein Tag Azubi" statt.

 

„Ein Tag Azubi“ ist ein bundesweiter Aktionstag der Wirtschaftsjunioren Deutschland, bei dem junge Menschen für einen Tag in Unternehmen eingeladen werden und ein Berufsfeld ausprobieren können.

Vor Ort kooperieren die Wirtschaftsjunioren Bonn/Rhein-Sieg e.V. mit der KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg.

 

Interessierte Jugendliche und Unternehmen wenden sich bitte an folgende Ansprechpartner:

Wirtschaftsjunioren Bonn/Rhein-Sieg e.V.: Eduardo Radigewski (radigewski@wj-bonn.de)

KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg: Dominik Dres         ( dominik.dres@obs-ev.de)


Informationsveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem ijgd e.V. Bonn

Am 05.10.2016 hat die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg in Zusammenarbeit mit dem ijgd e.V. - Internationale Jugendgemeinschaftsdienste - in Bonn eine Informationsveranstaltung für junge Geflüchtete in arabischer und deutscher Sprache durchgeführt.  Es nahmen insgesamt 15 Geflüchtete überwiegend aus Syrien an der Veranstaltung teil.

 

Die Geschäftsstelle der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste bietet als Träger gemeinsam mit dem PARITÄTISCHEN Nordrhein-Westfalen das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den  Bundesfreiwilligendienst (BFD) an.

 

Auch junge Geflüchtete haben unter bestimmten Voraussetzungen im Rahmen der oben genannten Dienste die Möglichkeit, ehrenamtliche Tätigkeiten im sozialen Bereich zu übernehmen. Die Vorteile eines solchen Freiwilligendienstes für Geflüchtete liegen auf der Hand: Man hat die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen, Arbeitserfahrungen zu sammeln, seine Deutschkenntnisse zu verbessern. Außerdem ist man sozialversichert und erhält ein Taschengeld.

 

Im Rahmen der Informationsveranstaltung erhielten die jungen Menschen einen ersten Einblick in das deutsche Ausbildungssystem. Darüber hinaus erhielten sie auch Tipps zur Berufswahl, zur Erstellung von  Bewerbungsunterlagen  und bei der Suche nach Praktika- und Ausbildungsstellen.

 


KAUSA Senior Expertinnen und Experten begleiten junge Geflüchtete in die duale Berufsausbildung

Die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg in Trägerschaft der Otto Benecke Stiftung e.V. hat seit diesem Jahr die Aufgabe übernommen, junge Geflüchtete mit einer guten Bleibeperspektive gemeinsam mit anderen regionalen Akteuren bei der Integration in Ausbildung durch Erstinformation, Beratung und Vermittlung zu unterstützen.

 

Bei dieser Aufgabe unterstützen nun ehemalige Führungskräfte und Unternehmer/innen des Senior Experten Service (SES) die bundesweit 29 KAUSA Servicestellen vor Ort: Rund 1,4 Millionen Euro stellt das Bundesbildungsministerium hierfür zusätzlich bereit. Hiermit können bis zu zehn ehemalige Führungskräfte und Unternehmer/innen des SES pro KAUSA Servicestelle arbeiten.

 

„Integration ist ohne das Ehrenamt nicht vorstellbar. Das gilt natürlich auch für die berufliche Ausbildung. Viele Flüchtlinge kennen das duale Ausbildungssystem nicht und brauchen erfahrene, glaubwürdige Partner, die sie auf dem Weg zu einer Lehrstelle begleiten", sagte Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka in einer Pressemitteilung vom 09.08.2016 (BMBF 088/2016).

 

Am 28.09.2016 trafen sich die Senior Expertinnen und Experten der KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg in der Otto Benecke Stiftung e.V. in Bonn. Beim ersten Treffen waren acht ehemalige Führungskräfte und Unternehmer anwesend, die künftig die Arbeit der KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg unterstützen werden. Angelina Klein vom Senior Experten Service und Dominik Dres von der KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg koordinieren in Zukunft die ehrenamtlichen Begleitungen und führten durch die gemeinsame Veranstaltung. Im Fokus standen zunächst das gegenseitige Kennenlernen und die organisatorischen Absprachen der Zusammenarbeit.

 

„Wir freuen uns, so erfahrene und engagierte Partner in der KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg willkommen zu heißen und nehmen das geballte Engagement des Auftaktes mit in die konkrete Umsetzung. Bei der Integration junger Geflüchteter haben wir alle Hände voll zu tun!“ so Dr. Alexandra Leipold, Projektleiterin der KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg.


Mangelberufe des Handwerks – Berufe mit Chancen

Am 11.09.2016 führte die KAUSA Servicestelle Bonn/ Rhein-Sieg in Kooperation mit der Alevitischen Gemeinde Bonn e.V.  die dritte Elterninformationsveranstaltung in diesem Jahr durch.  An  dieser haben  mehr als  20 Mütter und Väter mit vorwiegend türkischem Migrationshintergrund teilgenommen.

 

An diesem Sonntag wurden exemplarische Ausbildungsberufe des Handwerks  in den Fokus genommen. Frau Elcin Ekinci, Ausbildungsvermittlerin der Handwerkskammer zu Köln verdeutlichte den Eltern einige konkrete Inhalte der unterschiedlichen Ausbildungsberufe und die Chancen, die mit einer Ausbildung im Handwerk verbunden sein können.

 

Mit dieser Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit der Alevitischen Gemeinde Bonn e.V.  verfolgt die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg mehrere Ziele: Wir möchten Eltern bei der Berufswahl ihrer Kinder unterstützen. Deshalb ist die Erweiterung des Berufswahlspektrums auch der Eltern besonders wichtig.  Welche Berufe gibt es? In welchen  Berufen haben Jugendliche welche Chancen? Die Handwerksberufe wie Augenoptiker/in, Dachdecker/in oder Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind nur einige Beispiele für Mangelberufe des Handwerks, d.h. Berufe mit einem hohen Anteil an unbesetzten Ausbildungsplätzen. Dabei hat man auch hier sehr gute Aufstiegs- und Fortbildungsmöglichkeiten. So kann ein/e ausgebildete/r  Augenoptiker/in Meister/in werden und unter bestimmten Voraussetzungen Optometrie studieren. Ein Handwerksberuf bietet auch eine gute Möglichkeit, sich selbständig zu machen und sein eigenes Unternehmen zu gründen, so Frau Ekinci.

 

Ein weiteres Ziel ist die Anbindung der Eltern an die Regelinstitute und deren Unterstützungsangebote, wie die, der Handwerkskammer zu Köln. Die Eltern sollen die oben genannten Informationen aus erster Hand erhalten und die Ansprechpartner/innen  der Regelinstitute persönlich kennenlernen mit dem Effekt mögliche Hemmschwellen abzubauen. 

 

Die Veranstaltungsreihe in der Alevitischen Gemeinde Bonn e.V.  wird im November fortgesetzt werden. Wir bedanken uns bei Frau Ekinci für Ihr Engagement und freuen uns auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit.  Ansprechpartnerin für die Elternveranstaltungen der KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg ist Frau Hafize Saglam, die unter der 0228-8163-183 oder per E-Mail an hafize.saglam@obs-ev.de zu erreichen ist.

 


Startschuss in die Ausbildung!

Das neue JOBSTARTER-Magazin „Mit KAUSA in die Ausbildung“ berichtet in einer Multimedia-Reportage über die Arbeit der KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg.

 

Hierzu hat JOBSTARTER den Fußballspieler Chalome während der Beratung im Bonner Sport Club begleitet.

 

Folgen Sie hier dem Link zur >>Multimedia-Reportage.

 

 

© JOBSTARTER


Die duale Berufsausbildung in Deutschland

Die Informationsveranstaltung zum Thema „Die duale Berufsausbildung in Deutschland“ fand am 01.07.2016 von 10:00 – 12:00 Uhr im Integration Point Bonn statt. Eingeladen hatte das Job Center Bonn junge Klienten zwischen 18 und 35 Jahren, größtenteils aus Syrien sowie dem Irak und Iran. Die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg informierte in Kooperation mit der Berufsberatung der Arbeitsagentur Bonn die insgesamt 19 jungen Geflüchteten über das Ausbildungssystem in Deutschland und berufliche Perspektiven auf dem hiesigen Arbeitsmarkt. Aufgezeigt wurde neben den Chancen, die die duale Berufsausbildung den Zugewanderten bietet auch die Bandbreite der aktuellen Ausbildungsberufe anhand von einzelnen Beispielen. Das Vorgetragene wurde konsekutiv auf Arabisch sowie Persisch von Mitarbeiterinnen der KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg gedolmetscht. Im Anschluss standen alle Referentinnen für Fragen sowie die Vereinbarung von Einzelberatungsgesprächen zur Verfügung.

 

 


Potenziale nutzen! Wege in Ausbildung und Beruf

Auf der Veranstaltung „Potenziale nutzen! Wege in Ausbildung und Beruf“ der Rheinbacher Initiative „Integration durch Ausbildung und Arbeit“ am 22.06.2016 informierte die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg und die Willkommenslotsin der IHK Bonn/Rhein-Sieg im Gründer- und Technologiezentrum der Stadt Rheinbach regionale Unternehmen über Wege in Praktika und Ausbildung. Das vorgestellte Rheinbacher Netzwerk – bestehend aus KAUSA, NEUE PFADE, Flüchtlingshelferkreis, dem Gewerbeverein Rheinbach e.V., der Stadt Rheinbach und der IHK Bonn/Rhein-Sieg – hat zum Ziel, regionale Unternehmen und Akteure der Flüchtlingshilfe zusammen zu bringen, um die Vermittlung junger Geflüchteter in Praktikum, Ausbildung und Arbeit mit Hilfe der ehrenamtlichen Arbeitsmarktlotsen zu vereinfachen.

 


Die Berufe des Handwerks

Die KAUSA Servicestelle Bonn/ Rhein-Sieg kooperiert seit diesem Jahr erfolgreich mit der Alevitischen Gemeinde Bonn e.V. CEM Haus und führt hier in regelmäßigen Abständen Elterninformations-veranstaltungen in türkischer Sprache rund um das Thema „Duale Berufsausbildung“ durch.

 

Am 12.06.2016 fand die zweite Veranstaltung, an der 44 Mütter und Väter teilnahmen statt, diesmal zum Thema „Berufe des Handwerks“.  Um mit den Eltern in den Dialog zu kommen und Ihre Wünsche und Sorgen zu erfahren, begann diese Veranstaltung mit einem Frühstück. Dadurch konnten sich die Eltern kennenlernen und sind offener für Ideen und Fragen die sich im Laufe der Veranstaltung ergeben.  Um einen direkten Kontakt zur Handwerkskammer zu Köln für die Eltern herzustellen, war Frau Angela Arndt (Ausbildungsvermittlerin) ebenfalls vor Ort.

 

Unser Ziel  ist es nicht nur Eltern zu informieren, sondern auch Hemmschwellen zu Regelinstituten abzubauen.  Aufgeklärt wurde diesmal insbesondere über die Voraussetzungen, die die Auszubildenden am besten mitbringen sollten und über die zahlreichen Aufstiegsmöglichkeiten im Handwerk.


Ausbildungsinformationstag am Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises

Im Rahmen des Ausbildungsinformationstages am Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreies in Siegburg, informierte die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg die Schülerinnen und Schüler der Internationalen Förderklasse zum Thema der dualen Berufsausbildung.

 

Anschließend standen die Beraterinnen der KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg am Messestand für individuelle Fragen zur Verfügung.


Berufliche Chancen nutzen: Mit der dualen Berufsausbildung zum Erfolg!

Die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg und das Projekt MA`AN - Miteinander veranstalteten gemeinsam mit der Al Muhajirin Moschee Bonn e.V. am 23.10.2015, eine Informationsveranstaltung für Jugendliche, junge Erwachsene und deren Eltern.

 

Im Rahmen zweier Vorträge informieren wir über das duale Ausbildungssystem in Deutschland, verschiedene Ausbildungsberufe in der Region und die Unterstützungsangebote für Jugendliche und deren Eltern. Im Anschluss bestand die Möglichkeit, sich mit persönlichen Fragen an die Berater/innen zu wenden und Ansprechpartner/innen der beteiligten Institutionen vor Ort kennenzulernen.
Die Kooperation beider Projekte verfolgten das Ziel, Eltern und Jugendliche aus Zuwandererfamilien über Bildungs- und Berufswege in Deutschland zu informieren.


Einwanderer stärken unsere Wirtschaft: Willkommen in Bonn/Rhein-Sieg

Das Wirtschaftsmagazin der IHK Bonn/Rhein-Sieg "Die Wirtschaft" berichtete in der  Ausgabe September 2015 zum Themenschwerpunkt: Neue Willkommenskultur in Bonn/Rhein-Sieg. Darin werden verschiedene Unterstützungsangebote für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der Region dargestellt, so auch die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg.

 

Hier gelangen Sie zur Ausgabe:

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Auftaktveranstaltung der KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg

Thomas Rachel übergibt Förderbescheid für KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg an die Otto Benecke Stiftung e.V.

Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, übergab der Otto Benecke Stiftung e.V. (OBS) am 11. Mai in Bonn offiziell den Förderbescheid für die KAUSA Servicestelle Bonn/Rhein-Sieg. Die Servicestelle ist eine von bundesweit 13 KAUSA-Stellen, die zum Ziel haben, mehr Unternehmerinnen und Unternehmer, vor allem jene mit Migrationshintergrund, für die Berufsausbildung zu gewinnen, die Ausbildungsbeteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu erhöhen und deren Eltern bei der beruflichen Orientierung und Ausbildung ihrer Kinder verstärkt einzubinden. KAUSA steht dabei für die bundesweite Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration: Ausbildung jetzt!


Der Vorsitzende des Vorstandes der OBS, in deren Trägerschaft die Servicestelle angesiedelt ist, Dr. Lothar Theodor Lemper, eröffnete die Veranstaltung und machte deutlich, dass es für die OBS als Bonner Institution sehr erfreulich sei, ein weiteres wichtiges Projekt direkt vor der Haustür zu haben. Die OBS arbeite seit nunmehr 50 Jahren in den Bereichen Integration und Qualifikation.


Thomas Rachel freute sich, in Anwesenheit von zwei Parlamentskolleginnen, Dr. Claudia Lücking-Michel und Katja Dörner, den Förderbescheid übergeben zu können: Mache doch ihre Teilnahme an der Veranstaltung deutlich, wie wichtig das Thema für Berlin und Bonn ist. Trotz steigender Erwerbstätigkeit von Frauen und Älteren ist der Arbeitsmarkt von Zuwanderung abhängig. Deshalb seine Schlussfolgerung: „Wir können es uns nicht leisten, auf Potenziale in Deutschland zu verzichten.“ Und deshalb begrüße er es, dass die KAUSA Servicestelle bei einem „vertrauten Partner“ angesiedelt ist: die Otto Benecke Stiftung habe langjährige Erfahrung mit der Eingliederung von Menschen mit Migrationshintergrund. Und unter großem Applaus aller Anwesenden betonte er, dass man Flüchtlingen, die eine Ausbildung in Deutschland beginnen, auch die Möglichkeit geben sollte, diese abzuschließen.


Dass eine Ausbildung die Chance für eine erfolgreiche Integration darstellt und an dieser Stelle noch Potenzial brach liegt, darin waren sich alle einig, die anschließend über die „Herausforderungen bei der Integration von Selbstständigen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in die duale Ausbildung“ diskutierten: Dr. Markus Th. Eickhoff (Stellvertretender Geschäftsführer Bildungspolitik der HWK Köln), Jürgen Hindenberg (Geschäftsführer Berufsbildung und Fachkräftesicherung der IHK Bonn/Rhein-Sieg) und Manfred Kusserow (stellvertretender Leiter der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg).